Jewish Digital Cultural
Recovery Project Stiftung
Die JDCRP (Jewish Digital Cultural Recovery Project) Stiftung, mit Sitz in Berlin, ist der rechtliche Verwalter des Projekts und unterliegt dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch. Die Stiftung setzt die Rahmenbedingungen für das Projekt und sichert seine finanzielle Durchführbarkeit. Sie besteht aus einem Kuratorium, einem Vorstand und einem Beirat.
Der Zweck der JDCRP-Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung durch eine koordinierende Stelle, die für das Zusammentragen einschlägiger historischer Dokumente von einer Vielzahl unterschiedlicher Institutionen verantwortlich ist. Diese Dokumente befassen sich mit der Plünderung Kunstgegenstände aus jüdischem Eigentum durch die Nationalsozialisten, ihre Verbündeten und Kollaborateure in die Zeit zwischen 1933-1945, sowie ihrem Schicksal nach dem Krieg.
Stiftungsorgane
Das Kuratorium berät, unterstützt und überwacht den Vorstand nach Maßgabe der Stiftungssatzung, um den Willen der Gründer so wirksam wie möglich zu erfüllen.
Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Stiftung nach Maßgabe des Stiftungszwecks sowie der Beschlüsse des Kuratoriums und geltenden Gesetze.
Der Beirat berät der Vorstand und Kuratorium. Der Beirat kann Empfehlungen hinsichtlich der Erfüllung des Stiftungszwecks unterbreiten.
Das Kuratorium
Rüdiger Mahlo, Vorsitzender
Vertreter in Deutschland, The Claims Conference
Dr. Zsuzsanna Toronyi
Direktorin, Ungarisch-jüdisches Museum und Archiv
Jacqueline Scalisi
Präsidentin, Commission for Art Recovery
Monica Dugot
Rechtsanwalt mit Schwerpunkt auf NS-Raubkunstansprüchen, Konfliktlösung und Wiedergutmachung
Dr. Herbert Winter
Wirtschaftsanwalt in Zürich, ehemaliger Vorsitzender des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes
Der Vorstand
Deidre Berger, Vorstandsvorsitzende
Ehemaliger American Jewish Committee Senior European Affairs Advisor und Direktor des AJC Berlin Lawrence and Lee Ramer Institute for German-Jewish Relations
Dr. Wesley Fisher
Direktor für Forschung, The Claims Conference
Dr. Dirk Langner
Früher Leiter der Direktion für Widergutmachung und Kriegsfolgen im Bundesfinanzministerium
Der Beirat
Richard Aronowitz
Sotheby’s
Dr. Andrea Baresel-Brand
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Deutschland
Jérôme Benezech
Commission pour l’indemnisation des victimes de spoliations, Frankreich
Dr. Sylvia Naylor
National Archives and Records Administration, Vereinigte Staaten
wird später bekannt gegeben
Christie’s
Bart Eeman
Ministère des Affaires économiques, Belgien
Dr. Christian Fuhrmeister
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Deutschland
Dr. Andrea Hänger
Bundesarchiv, Deutschland
Dr. Thomas Kirchner
Centre allemand d’histoire de l’art, Frankreich
Michael Levy
United States Holocaust Memorial Museum, Vereinigte Staaten
Filip Strubbe
Archives générales du Royaume, Archives de l’État en Belgien
Juliette Trey
Institut national d’histoire de l’art, Frankreich
Dr. Pia Schölnberg
Kommission für Provenienzforschung beim Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Österreich
David Zivie
Mission de recherche et de restitution des biens culturels spoliés entre 1933 et 1945, Ministère de la Culture, Frankreich
Mitarbeiter
Lena Ringleb
Senior Strategic Director
Simone Kogge
Finanzen
Avishag Ben-Yosef
Projektleiterin, JDCRP Pilotprojekt (weitere Informationen auf der Seite des Pilotprojekt)
Marc Masurovsky
Akademischer Direktor, JDCRP Pilotprojekt (weitere Informationen auf der Seite des Pilotprojekt)
Ashley Argüello Blaison
Kommunikation, JDCRP Pilotprojekt